Correction Allemand LV1 - Bac L 2017 Polynésie

Correction Allemand LV1 - Bac L 2017 Polynésie

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Cet examen porte sur le voyage sur Mars, plus précisement d’un projet de partir sur Mars pour y vivre à jamais, car il n’y a pas de retour possible. Des questions sur l’éthique et sur l’héroïsme sont ainsi abordées.
Les textes ne sont pas très compliqués, mais attention aux détails. La partie expression risque d’être un peu difficile pour ceux qui n’ont pas d’intérêt du tout pour les notions d’espace, de voyage ou de découverte...

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Correction Allemand LV1 - Bac L 2017 Polynésie

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COMPREHENSION

1. Text A und Text B: Welches ist das Thema in den beiden Texten? Schreiben Sie die richtige Antwort ab. (rot)

a) Amerikanische Firma sucht Freiwillige

b) Leben auf dem Roten Planeten

c) Das neue NASA-Projekt


2. Text B: Sammeln Sie Informationen zur Hauptfigur.

a) Name: Günther (Z. 1)

b) Vorname: Stephan (Z. 1)

c) Alter: 49 Jahre alt (Z. 13: Er war 1969 ein Jahr alt, also ist er 1968 geboren und ist deshalb 49)

d) Familie: Frau, leitet ein Bauunternehmen (Z. 8) Sohn (Z. 2)

e) Beruf: Fluglehrer und Softwareentwickler (Z. 7)


3. Text B: Setzen Sie folgende Informationen über die Hauptfigur in die chronologisch richtige Reihenfolge.

a) Er entwickelt Weltraumflugsimulationen. 5 (aujourd’hui)
b) Er liest Bücher über den Weltraum 2 (Dès qu’il sait lire)
c) Er sieht die erste Mondlandung im Fernsehen. 1 (Il a un an)
d) Er macht den Flugschein. 3 (A seize ans)
e) Er bewirbt sich bei Lufthansa. 4 (Avant, dans sa jeunesse)


4. Text A und Text B: Wer macht was/hat was gemacht? rgänzen Sie jeden Satz mit dem passenden Namen:Bas Lansdorp (BL) oder Stephan Günther (SG)? 

Ici, il faut bien avoir conscience que le premier est la protagoniste du premier texte, mais que le deuxième y apparait déjà, avant de devenir le personnage au centre du deuxième texte. Sinon, on risque de s’embrouiller...

a) hat das Projekt Mars-One in New York vorgestellt. BL Text A, Z. 15
b) hat einen Videoclip geschickt, um sich zu bewerben. SP Text A, Z.28-31
c) sucht Bewerber für sein Projekt. BL Text A, Z. 10
d) kann nicht gut Englisch. SG Text B, Z. 19
e) träumt seit seiner Kindheit von einem Flug ins All. SG Text B, Z. 16-18


5. Text A: Zitieren Sie zwei Textstellen, die beweisen, dass „der Trip einen Haken hat.“ 

• Zeile 17: Menschen wieder zurck auf die Erde zu bringen, das schaffen wir mit der verfügbaren Technik nicht

• Z. 11-12:  Der Trip birgt viele und heute noch unbekannte Risiken.

Ici, il faut bien comprendre la question et ne pas rester à la surface des mots: En effet, la deuxième citation est implicite, mais on peut bel et bien considérer que des risques inconnus sont un point négatif de ce projet.


6. Text A und Text B: In beiden Texten ist die Rde von einem großen Projekt. Was könnte Interessenten für dieses Projekt motivieren? Zitieren Sie zwei Textstellen (eine aus Text A, eine aus Text B)

• Pour le texte A, tout le premier paragraphe est potentiellement utilisable pour répondre à la quesion...

Z. 1-5 

Une phrase qui illustre bien: Warum nicht einmal ganz von vorne anfangen.  In einem anderen Land, auf einem anderen Kontinent? Einfach alles hinter sich lassen. Am besten gleichen auf einen anderen Planeten auswandern, weit weg von allen Problemen. 

Autre possibilité:

Z.26: Ich möchte gerne ewas Unbekanntes entdecken. 

• Z. 9-10. ER sagt, er wolle Beweise für Lebn auf dem Roten Planeten Planeten finden. Wasser, Pflanzen, was auch immer. 


LVA UNIQUEMENT

7. Im Text A steht: „Im Gegensatz zur NASA kann eine Privatfirma einen Trip anbieten, bei dem Astronauten nicht zurückkehren. Die Raumfahrtbehörde darf das aus ethischen Gründen nicht.“ Was meint der Autor damit? (40 Wörter)

Wenn eine staatliche Organisation Menschen auf den Mars senden würde obwohl sie weiß, dass sie nicht in der Lage ist, sie wieder zurück auf die Erde zu befördern, ist das nur schwer verantwortbar. In der Tat würde dann die Wissenschaft oder die menschliche Neugier über dem Leben stehen.


EXPRESSION

LVO UNIQUEMENT

1. Wir schreiben das Jahr 2023 und das „Mars One“-Projekt ist soweit: Vier Menschen- darunter Stephan Günther- haben die Erde verlassen und sind unterwegs zum Mars. 

In einem Interview erzählt S. Günthers Sohn über seinen Vater und sein Faszination für den Weltraum. Er erklärt auch, wie er damals (im Jahre 2013) auf die Entscheidung seines Vaters reagiert hatte und was er heute empfindet. Verfassen Sie das Interview. (mind. 120 Wörter)


Attention, il faut bien comprendre qu’il s’agit du point de vue du fils et non pas du personnage qui part dans l’espace! De plus, il faut rédiger le texte en format d’interview, et non pas comme un article. Dans le reste, il convient de se baser sur le texte B qui répond à pas mal de questions posées (il y en  3, donc c’est le plus simple de faire poser ces 3 questions au journaliste)


Journalist : Guten Tag Herr Günther. Ihr Vater nimmt an einem Projekt teil, das ihn zum Mars bringen wird, allerdings ohne Rückkehr.  Wie hat er sich dazu entschieden,mitzufahren?

Günther : Mein Vater träumte schon seit seiner Kindheit vom Weltall; er hat den Flugschein ser früh gemacht, hat alles über den Kosmos gelesen und selbst Weltramsimulationen produziert. Dieses Projekt ist eine Gelegenheit für ihn, seinen Lebenstraum zu verwirklichen (réaliser) und einen fremden Planeten zu erforschen und im All zu leben.

Journalist : Sie habe ihn von Anfang  an unterstützt: Hatten Sie keine Angst davor, dass diese Reise ohne Rückkehr bleiben wird?

Günther : Ehrlich gesagt war mir das damals nicht bewusst: Ich fand es nur sehr cool, dass mein Vater einer der ersten Menschen den Mars betreten würde! Ich war stolz auf seinen Mut, und darauf, einen zukünftigen Entdecker des Alls als Vater zu haben.

Journalist : Und wie fühlen Sie sich heute wenn sie daran denken, dass sie ihren Vater nicht mehr wiedersehen werden?

Günther : Einerseits bin ich immer noch stolz und aufgeregt, was das angeht. Andererseits ist es schin sehr komisch zu wissen, dass er sich immer weiter von uns entfernt und nicht mehr Teil unseres Lebens ist oder sein wird... Aber auf jeden Fall respektiere ich seine Entscheidung, und ich werde nicht aufhören, Kontakt zu halten so lange es möglich ist!


2. Behandeln Sie eines der beiden Themen. (mind. 150 Wörter)

a) Ist das „Mars-One“-Projekt ihrer Meinnung nach ein „Hirngespinst“ oder eine „reale Möglichkeit“`? Was halten Sie davon?

C’est une question personnelle, donc c’est mieux d’avoir une opinion prononcée, positive ou négative, afin de trouver 2-3 arguments en faveur ou contre ce projet. La réponse proposée ici sera plutôt sceptique/négative, car des idées positives sont présentées dans les deux textes...


Meiner Meinung nach ist die Idee, auf den Mars reisen zu wollen, seltsam. In der Tat gibt es dort kein Leben (zumindest wurde noch keines entdeckt) und dieser Ort ist vor allem kein natürlicher Lebensraum für den Menschen: Weder das Klima noch die Umgebung sind für uns geeignet. Dies bedeutet, dass sowohl  atmen als auch sich ernähren und wohnen künstlich, dank Maschinen und Produkten aus der Erde, organisiert werden muss: Da stellt sich die Frage, ob man noch von Leben reden kann.

Es kommt hinzu, dass diese Reise ohne Rückkehr ist: Dies bedeutet, dass die ganze Vergangenheit der Teilnehmer wertlos und wie ausgelöscht sein wird: Sie sind zwar Entdecker, aber keine Wissenschafter, es ist als noch nicht einmal sicher, ob ihr Aufenthalt auf dem Mars Erkenntisse bringen wird und die Menschheit weiter bringen wird.

Deshalb glaube ich, dass man abwarten sollte, bis ein Rückflug möglich ist, um ein solches Projekt zu starten. Allerdings stehe ich selbst dem skeptisch gegenüber, da die Wissenschaft hier auf der Erde noch genug zu erforschen und zu verbessern hat. 


b) Sind Sie der Meinung, dass Stephan Günther – wie Kolumbus- ein Held ist? Warum? Warum nicht?

Was ist ein Held? Jemand, der außergewöhnliches, wunderbares, unglaubliches und/oder nützliches für die Menschheit leistet und somit eine Vorbildfunkion einnehmen kann. Christoph Kolumbus hat durch Mut und Neugierde einen neuen Kontinent entdeckt,und somit Weltgeschichte geschrieben; daran besteht kein Zweifel.

Stephan Günthers Projekt, auf den Mars zu reisen, ist ebenfalls ein mutiges und außergewöhnliches Projekt. Allerdings bin ich der Meinung, dass eine Idee, ein Projekt allein niemanden zum Helden macht: Man kann erst nach einer Tat zum Helden oder Vorbild werden, weil vorher noch nicht absehbar ist, ob die Expedition erfolgreich sein wird oder nicht, und ob sie neue Erkenntnisse bringen kann oder eher ein Misserfolg wird.

Hinzu kommt, dass das Projekt nicht von Stephan Günther ins Leben gerufen wurde: Er hätte also in jedem Fall nicht alleine und auf eigene Faust seinen Traum verwirklicht und den Mars erforscht. Deshalb würde ich ihn in diesem Zusammenhang und zu diesem Zeitpunkt nicht als Helden bezeichnen und davon absehen, derartige Begriffe für Träumer zu missbrauchen. 


LVA UNIQUEMENT

3. Behandeln Sie eines der beiden Themen. (mind. 150 Wörter)

a) Ist das „Mars-One“-Projekt ihrer Meinnung nach ein „Hirngespinst“ oder eine „reale Möglichkeit“`? Was halten Sie davon?

C’est une question personnelle, donc c’est favorable d’avoir une opinion prononcée, positive ou négative, afin de trouver 2-3 arguments en faveur ou contre ce projet. La réponse proposée ici sera plutôt sceptique/négative, car des idées positives sont présentées dans les deux textes...


Meiner Meinung nach ist die Idee, auf den Mars reisen zu wollen, seltsam. In der Tat gibt es dort kein Leben (zumindest wurde noch keines entdeckt) und dieser Ort ist vor allem kein natürlicher Lebensraum für den Menschen: Weder das Klima noch die Umgebung sind für uns geeignet. Dies bedeutet, dass sowohl  atmen als auch sich ernähren und wohnen künstlich, dank Maschinen und Produkten aus der Erde, organisiert werden muss: Da stellt sich die Frage, ob man noch von Leben reden kann.

Es kommt hinzu, dass diese Reise ohne Rückkehr ist: Dies bedeutet, dass die ganze Vergangenheit der Teilnehmer wertlos und wie ausgelöscht sein wird: Sie sind zwar Entdecker, aber keine Wissenschafter, es ist als noch nicht einmal sicher, ob ihr Aufenthalt auf dem Mars Erkenntisse bringen wird und die Menschheit weiter bringen wird.

Deshalb glaube ich, dass man abwarten sollte, bis ein Rückflug möglich ist, um ein solches Projekt zu starten. Allerdings stehe ich selbst dem skeptisch gegenüber, da die Wissenschaft hier auf der Erde noch genug zu erforschen und zu verbessern hat. 


b) Sind Sie der Meinung, dass Stephan Günther – wie Kolumbus- ein Held ist? Warum? Warum nicht?

Was ist ein  Held? Jemand, der außergewöhnliches, wunderbares, unglaubliches und/oder nützliches für die Menschheit leistet und somit eine Vorbildfunkion einnehmen kann. Christoph Kolumbus hat durch Mut und Neugierde einen neuen Kontinent entdeckt,und somit Weltgeschichte geschrieben; daran besteht kein Zweifel.

Stephan Günthers Projekt, auf den Mars zu reisen, ist ebenfalls ein mutiges und außergewöhnliches Projekt. Allerdings bin ich der Meinung, dass eine Idee, ein Projekt allein niemanden zum Helden macht: Man kann erst nach einer Tat zum Helden oder Vorbild werden, weil vorher noch nicht absehbar ist, ob die Expedition erfolgreich sein wird oder nicht, und ob sie neue Erkenntnisse bringen kann oder eher ein Misserfolg wird.

Hinzu kommt, dass das Projekt nicht von Stephan Günther ins Leben gerufen wurde: Er hätte also in jedem Fall nicht alleine und auf eigene Faust seinen Traum verwirklicht und den Mars erforscht. Deshalb würde ich ihn in diesem Zusammenhang und zu diesem Zeitpunkt nicht als Helden bezeichnen und davon absehen, derartige Begriffe für Träumer zu missbrauchen. 


4. Im Text A erfahren wir, dass das „Mars Ine“-Projekt schon mehr als 10 000 Mails von Interessierten bekommen hat. Wie lässt sich das erklären? Hätten Sie sich auch gerne  bei  dem „Mars One“- Projekt beworben? Warum? Warum nicht? (mind. 120 Wörter)

Cette question est personnelle: Elle ressemble à la question 3a)- donc les personnes qui ont choisi celle-ci pourront récycler en partie leurs idées, en les adaptant aux nuances de la 4).

Viele Menschen träumen davon, ein neues Leben anzufangen, die Vergangenheit bedeutungslos zu machen und sich selbst neu zu erfinden. Oft sind sie enttäuscht und auf der Suche nach Abenteurn und Aufregung. Deshalb wandern sie aus, verlassen alles und jeden, den sie bisher gekannt haben und starten neu bei null.

Leute, die so denken sind natürlich von einem Projekt wie „Mars One“ begeistert: Nicht nur wären sie weit weg von ihren alten Problemen auf dem blauen Planeten, diese Reise stellt auch das Exotischste dar, was man sich heutzutage vorstellen kann; es ist ja in der Tat ein Pionnierprojekt. 

Allerdings würde ich mich persönlich niemals für ein derartiges Projekt bewerben. Oft sind Menschen, die neu anfangen wollen enttäuscht, weil sie ja doch die gleichen bleiben und die Umgebung auch mit der Zeit den Exostismus und das Abenteuer verliert. Hinzu kommt, dass ich der festen Überzeugung bin, dass es genügend Möglichkeiten gibt, bei uns auf der Erde ein ausgefülltes und sinnvolles Leben zu führen, und dass man deshalb nicht bis zum Mars fahren muss.

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