Corrigé Allemand LV1 - Bac L 2017

Corrigé Allemand LV1 - Bac L 2017

Voici la correction d'Allemand LV1 du Bac L 2017 de Métropole !
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Ce sujet abordait la question de l'exil, de la fuite et de la vie après. Il se rattachait ainsi à la thématique d'espace et communication mais aussi à lieux et formes de pouvoir. Il s'agissait d'un côté de traiter cette thématique à travers un personnage connu, Sigmund Freud et l'époque du nazisme et de l'autre un exemple plus actuel, l'histoire d'une "anonyme" fuyant la Syrie. Le sujet vous invitait à réfléchir à l'intégration des réfugiés mais aussi à prendre en compte leurs sentiments et les conditions et raisons de leur fuite.

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Corrigé Allemand LV1 - Bac L 2017

Le contenu du document

 

COMPRÉHENSION ÉCRITE

TEXT A

I. Welche Aussage ist richtig? Schreiben Sie Ihre Antwort ab.

c. In den 30er Jahren emigriert das Ehepaar Freud mit seiner Tochter nach London.

 

II. Ergänzen Sie jeden Satz mit der richtigen Aussage. Schreiben Sie jeweils den ganzen Satz ab.

A. Die Familie Freud hat das Land LEGAL verlassen.

B. Die Familie ist VOR DER NAZI-DIKTATUR geflohen.

 

III. Welche Aussagen sind richtig? Schreiben Sie Ihre Antworten ab.

a. Anna Freud möchte möglichst schnell aus Wien abreisen.

d. Sigmund Freud ist nie wieder nach Wien zurückgekehrt.

 

IV. Finden Sie zwei Textstellen, die zeigen, dass Anna ihre Eltern liebevoll behandelt.

„Anna reichte ihr ein Taschentuch, streichelte ihr über den Kopf“ (Zeile 17 – 18)

„seine Tochter schob ihn mit sanfter Gewalt vor sich her“ (Zeile 22 – 23) 

 

V. Ergänzen Sie folgenden Steckbrief mit den passenden Informationen über Luna.

• Geburtsjahr: 1990

• Herkunftsland: Syrien

• aktueller Wohnort: Wien

• Sprachkenntnisse: akzentfrei Deutsch, arabisch

 

VI. Ergänzen Sie den Satz mit der richtigen Aussage. Schreiben Sie den ganzen Satz ab.

A. Bei ihrer Ankunft im neuen Land empfand Luna großes Heimweh.

B. Zu Beginn ihres neuen Lebens mochte Luna es nicht, als Fremde angesehen zu werden.

C. Luna hat alles versucht, um sich möglichst schnell zu integrieren.

D. Schließlich versteht Luna, dass beide Kulturen zu ihrer Identität gehören.

 

VII. Wie fühlt sich Luna, wenn sie an die Situation der heutigen syrischen Flüchtlinge denkt? Nennen Sie zwei Adjektive aus dem Text, die ihre Gefühle zeigen.

• „machtlos“ (Zeile 24)

• Traurig (Zeile 29)

 

VIII. Für Luna war es leichter, nach Europa zu kommen als für die heutigen Flüchtlinge. Nennen Sie eine Textstelle, die das zeigt.

„Aber ich hatte keinen Schmuggler, keine Bootsfahrt, keine Bergwanderung.“ (Zeile 30-31) 

 

TEXTE A UND B

IX. Welche Aussage passt zu den beiden Texten? Notieren Sie den richtigen Buchstaben A, B oder C.

C. Es war für Sigmund Freud und Luna nicht einfach, ihre Heimat zu verlassen. Aber beide fanden ein neues Land, das sie aufnahm.

 

TEXT A, TEXT B UND ABBILDUNG

Seuls les candidats des séries S, ES et ceux de la série L qui ne composent pas au titre de la LVA (Langue Vivante Approfondie) traitent également la question X.

X. Welche Hauptidee wird in den drei Dokumenten des Dossiers ausgedrückt? Schreiben Sie die richtige Antwort ab.

b. Auswandern war und ist kein leichter Schritt.

 

TEXT A, TEXT B UND ABBILDUNG

Seuls les candidats de la série L composant au totre de la LVA (Langue Vivante Appronfondie) traitent également la question XI.

XI. Die Abbildung zeigt die Verzweiflung und Traurigkeit eines Exilanten. Erklären Sie auf Deutsch, wie sich diese Gefühle auch bei einigen Figuren in den Texten A und B zeigen. Geben Sie für jeden Text mindestens ein Beispiel. (etwa 40 Wörter)

Flucht ist immer schwierig. Bei der Familie Freud scheint vor allem die Mutter verzweifelt zu sein: sie weint und ihre Tochter Anna muss sie trösten*. Bei Luna war es auch nicht einfach: heute geht es ihr gut, aber kurz nach der Flucht hatte sie starkes Heimweh*.

Trösten : réconforter

Das Heimweh : le mal du pays

Wörter: 46

 

EXPRESSION ÉCRITE

SUJET 1

Luna möchte sich in einem österreichischen Hilfsprojekt für Flüchtlinge engagieren. Sie schreibt einen Motivationsbrief an eine Hilfsorganisation, in dem sie erklärt, warum und wie sie vor allem jungen Flüchtlingen bei der Integration helfen will. Verfassen Sie diesen Brief. (mindestens 120 Wörter)

 

Sehr geehrten Damen und Herren,

ich heiße Luna und komme aus Syrien. Im Alter von 14 Jahren habe ich mein Heimatland verlassen. Wir konnten einfach nicht mehr dort Leben. Mein Bruder und meine Schwester waren in der Zeit sehr wichtig, denn ich hatte am Anfang oft Heimweh. Ich hatte einfach kein zu Hause mehr und für die Leute in Wien war ich einfach nur die „Ausländerin“. Niemand konnte verstehe was ich fühle und wie es mir geht, das ist normal. Wenn heute das Fernsehen anmache und sehen was in Syrien passiert, bin ich sehr traurig. Ich glaube ich könnte den jungen Flüchtlinge helfen, ich verstehe was sie erlebt haben. Ich bin auch ganz jung nach Deutschland gekommen. Ich könnte Ihnen zeigen, wie man hier in Österreich eine neue Heimat finden kann und trotzdem seine ursprüngliche Kultur behalten kann.  

Ich hoffe, dass Sie meine Bewerbung interessiert und sie mich kontaktieren werden. Ich würde mich freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Luna 

 

SUJET 2

Behandeln Sie eines der folgenden Themen. (etwa 150 Wörter)

Thema A: Luna war bei ihrer Flucht noch sehr jung. Glauben Sie, dass es für junge Menschen eher leichter oder eher schwieriger ist, ihre Heimat zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen? Begründen Sie Ihre Meinung.

Flucht ist in jedem Alter problematisch: man muss alles was man hat und was bisher wichtig war, verlassen. Ich weiß nicht, wann es schwieriger ist, aber ich bin mir sicher, dass es ein Kind Lebenslang prägt: seine Spielsachen, seine Umgebung usw. zu verlassen ist sehr traumatisch. In meiner Familie mussten einige Personen im Zweiten Weltkrieg nachts flüchten und noch heute ist es für sie kompliziert, wenn sie an diese Nacht denken, sie sind regelmäßig immer noch traurig und habe das Trauma nicht verarbeitet. Ein Erwachsener versteht wahrscheinlich ein bisschen besser was passiert und warum es unbedingt nötig ist zu fliehen, aber auch er muss Trauer, Wut und Machtlosigkeit überwinden. Letztendlich denke, dass es auch darauf ankommt, wie das Leben nach der Flucht ist: kann man ein neues Leben anfangen? Kann man sich gut integrieren? Spricht man die Sprache des Landes? All dies beeinflusst das Leben nach der Flucht, ob jung oder alt. 

 

Thema B: Auf der Abbildung sieht man einen verzweifelten Exilanten. Was gehört Ihrer Meinung nach zum Wohlbefinden eines Menschen in einem neuen Land? Wie kann er sich integrieren und seine Identität neu aufbauen? Begründen Sie Ihre Meinung

Damit ein Mensch nach seiner Flucht wieder Fuß fassen kann, muss er sich im Land willkommen fühlen. Dies geschieht zum Beispiel, wenn er finanzielle Hilfe vom Staat bekommt, von Betreuern begleitet wird, er nett aufgenommen wird. Hat der Flüchtling eine menschenwürdige Unterkunft und genug zu essen, fühlt er sich als Mensch anerkannt. Dies ist sehr wichtig. Er darf sich meiner Meinung nach nicht als „minderwertige“ Person fühlen.

Dennoch muss auch der Flüchtling auch selber für seine Integration aktiv werden: in einem neuen Land kann man sich nur integrieren, wenn man die Sprache spricht, die Traditionen kennenlernt und auch auf die Menschen in dem Land zugeht. Integration ist ein Geben und Nehmen. Dies bedeutet nicht, dass man seine eigene Identität und Kultur aufgibt, es bedeutet nur, dass man offen ist etwas Neues zu entdecken und es zu akzeptieren. Ein letzter wichtiger Punkt ist für mich auch die Zeit. Integration und in einem neuen Land ankommen kann nicht von heute auf morgen passieren. Man muss sowohl dem Flüchtling als auch der Gesellschaft Zeit lassen, die beste Lösung zu finden und ein neues zusammenleben aufzubauen. 

IV.  Behandeln Sie folgendes Thema: (mindestens 150 Wörter) Warum wird das Thema "Exil" in Filmen, in der Literatur und in der Malerei so oft behandelt? Und wie wird es dargestellt? Argumentieren Sie und geben Sie Beispiele. Sie können sich eventuell von folgenden Abbildungen inspirieren lassen.

Die Inspiration der Autoren und der Künstler kommt oft aus dem eignen Erlebten. Sie schaffen also etwas, was sie selber kennen oder miterlebt haben. Das Exil ist eines dieser Themen, dass in der europäischen Literatur und Kunst sehr oft vorkommt. Es kann einerseits das psychische Exil sein: in seiner eignen Welt leben, nicht mit den Anderen zusammen, auf der anderen kann es ein physisches Exil sein, also sein Heimatland verlassen. Das physische Exil kann als Auslöser den Nationalsozialismus haben, als gewisse Werke als „entartete Kunst“ bezeichnet wurden. Bei den Komponisten aus Deutschland kann man an Paul Hindemith oder Kurt Weil denken. Oft drücken die dissonanten Töne den Schmerz und die Verlassenheit aus. In der Literatur kann man auch an Christa Wolf denken. Früher in der Geschichte Deutschlands ist auch der Autor der Deutschen Nationalhymne  Hoffmann von Fallersleben ein Beispiel: er ist während der Rheinkrise vor den Franzosen geflohen und hat sein Exil verarbeitet indem er „Das Lied der Deutschen“ komponiert hat.

Das künstlerische Schaffen ist für mich eine Art das Trauma zu überleben und es zu verdauen. Dies ist der Fall für das Exil, aber auch für andere traumatische Erlebnisse wie Krieg, Tod, Krankheit. 

Fin de l'extrait

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